Montag, 19.07.2021 09:32

Ein Bastelworkshop für Kinder im Trafohaus!

Frau Nachbarin schaut ihr kleines Kind an, wie es beim Schlafen seine Puppe umarmt. Sie ist in Gedanken vertieft und denkt über einige Momente ihrer Kindheit nach, die ihr fest in Erinnerung geblieben sind. Als sie selbst noch klein war, war eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen das Zeichnen und Basteln von einfachen Figuren. Manchmal beschäftigte sie sich stundenlang damit und wusste nicht, wohin die Zeit verflogen ist. Mit der Zeit hat sie auch angefangen Puppenhäuser aus alten Pappkartons zu bauen. „Die heutigen Kinder werden nie wissen, wie wertvoll echte, handgemachte Puppen und Puppenhäuser sind.“, seufzt sie.

Auf dem Weg nachhause, kommt ihr ihre Schwester Lisa mit der 4-jährigen Paula entgegen. Lisa erzählt Frau Nachbarin von dem neuen Upcycling-Workshop in Neu Leopoldau.

„Hey du! Hast du schon mitbekommen, dass bei uns in Neu Leopoldau ein Upcycling-Workshop stattfinden wird?“, fragt Lisa, um ihre Schwester upzudaten. Die Frau Nachbarin ist ganz Ohr und will mehr Informationen haben. Lisa erzählt begeistert weiter: „Bei diesem Upcycling-Workshop werden mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren tolle Häuser und Puppen gebaut. Es können auch Feuerwehr- und Polizeistationen, ein Frisiersalon, ein Wohnzimmer oder die dazu fehlenden Puppen entworfen werden oder was einem auch immer einfällt! Es geht nur darum, dass es Spaß macht!“

„Cool! Die kleine Paula freut sich bestimmt sehr.“, schwärmt Frau Nachbarin. „Wo und wann findet der Workshop eigentlich statt?“, fragt Frau Nachbarin neugierig nach.

 

Workshop: Spielzeughäuser und Puppen bauen
Wann: Mi, 21. und 28.7., 18. und 25.8, jeweils 14.30 Uhr
Mo, 26.7. und 23.8., um 9.30 Uhr

(Dauer 3 Stunden)

Wo: 21., Menzelstraße 8/Stiege 2 – beim Quartierszentrum Trafohaus

Kinder € 4 / € 3 für Kinder, die eine Kinderaktivcard haben
Erwachsene gratis!

Wir bitten um Anmeldung bei:
Maria Schönswetter
0650 646 50 85

4
 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau / Montag, 19.07.2021 /  0

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  1. 24.01.2021 16:41 / Jovanovic Schelko

    Die Garagenplätze sollten für Mieter einer Wohnung günstiger sein, da die Garage wie geschrieben einen Dach bietet, wie ein car Port, auf ein Auto sind die Mieter derzeit wegen Einkaufen, Schule etc. angewiesen, die Busse fahren selten wir haben die Randlage gewählt weil, wir preiswerter ohne Verzicht leben wollen. Wenn das Stadtteilmanagment sich für günstigere Abstellplätze einsetzt würden ich mich als Mieter einer Wohnung sehr freuen.

    • 02.02.2021 11:44 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Sehr geehrter Herr Jovanovic,
      entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Wir sind diesbezüglich immer wieder auch in Abstimmung mit BewohnerInnen, sowie der WIPARK. Allerdings haben wir hier natürlich keine Handhabe was die Preisgestaltung angeht. Die aktuellen Tarifänderung sind auch als Reaktion auf Rückmeldungen vor Ort vorgenommen wurden, aber das obliegt nun einmal alleine dem Betreiber. Allerdings befindet sich Neu Leopoldau derzeit ja auch noch in Entwicklung und Nahversorger, sowie Bildungsangebote vor Ort sind aktuell in Planung. Das löst zwar vielleicht die Stellplatzthematik nicht direkt, sollte aber auch Verbesserungen für den Alltag bewirken.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Michael Masching
      für das Team des Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

  2. 03.02.2021 9:36 / Markus Thaly

    „Mit Jänner 2021 hat die WIPARK, also die Betreiber der Garage, die Tarife angepasst. Eine Stunde kostet seit dem € 2,20, sprich 10 Cent mehr, dafür werden die Tagestarife für alle drei Standorte auf € 8,80 reduziert. Vorher hat das Tagesticket auf dem Parkplatz €10,50 und im Parkhaus sogar €21,00 gekostet. Das heißt für eine Stunde zahlen Sie genauso viel, wie wenn Sie in einem anderen Bezirk mit Kurzparkzone einen Parkschein einlösen müssten. Allerdings dürfen Sie in einer Kurzparkzone nur maximal drei Stunden stehen, während Sie in der Garage den ganzen Tag zu einem doch recht günstigen Tarif stehen können.“

    –> wunder umformuliert, dass der Eindruck geweckt wird die Garage sei billig 😉 Eine Stunde in der Garage kostet € 2,20 und man darf damit auch nur 1 Stunde in der Garage stehen. Ein Kurzparkticket in Wien kostet genauso viel, jedoch darf man damit 3 Stunden stehen.
    Was aber wirklich eine Frechheit ist, dass die WIPARK in den Wintermonaten zusätzlich noch eine zusätzliche Gebühr verrechnet, weil man ja ANGEBLICH in der Garage heizt (wer´s glaubt ;D). Man kann den Leuten ja viel Blödsinn einreden, aber eine Hochgarage, die baulich auf allen Seiten hin offen ist und wo der Wind immer reinbläst, da braucht man auch keine zusätzliche Gebühr fürs angebliche Heizen verrechnen, weil das sowieso nichts bringt 😉 Abzocke pur…

    • 03.02.2021 10:03 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Sehr geehrter Herr Thaly,

      der Ziel unseres Beitrags ist lediglich die neuen Tarife und die Vorteile einer Parkordnung via Garage für Neu Leopoldau aufzuzeigen. Ob das für alle leistbar bzw. gerechtfertigt ist oder nicht obliegt dann jedem/r selbst. Allerdings kostet ein regulärer Parkschein, den man beispielsweise in Trafiken kauft, €2,20 für eine Stunde, sprich genau so viel wie in der Garage. Sie können mehrere Parkscheine nacheinander verwenden, aber jeder weitere kostet auch €2,20.

      Zu den Heizgebühren können wir leider keine Auskunft geben, weil wir dazu bis jetzt noch keine Informationen hatten.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Michael Masching
      für das Team des Stadtteilmanagements

  3. 29.03.2021 1:29 / Alexander B

    kann mir Jemand bitte Sinnhaft erklären was die Stadtplaner zu dem Wahnwitz getrieben hat alle Neubauten in neu Leo ohne Garagen auszuführen, gleichzeitig lächerlich wenige öffentliche Stellplätze bereitzustellen und dann auch noch auf Parkhäuser eines Drittanbieters zu setzen der eine sagen wir fantasievolle Preisgestaltung (94,90 pro Monat für einen Stellplatz bzw. astronomische 113,88 im Winter (wie wird dieser Mehrpreis gerechtfertigt?)) hat. Zusammengefasst bedeutet das für die Bewohner weitere Wege und höhere Kosten. Gratulation and die grandiose Fehlplanung.

  4. 16.04.2021 16:35 / Karin

    Ich finde es sehr schade, dass es in Neu Leopoldau keine Tiefgaragen gebaut wurden. Ich wäre mit meiner Familie gerne hingezogen. Gibt viele Wohnungen mit Eigentumsoption (wird auch immer seltener). Leider brauchen wir beruflich und wegen der Kinder (1 Kind mit Behinderung) 2 Autos und das sind schon mal 146 Euro Parkkosten monatlich. Verkehrsanbindung lässt zu Wünschen übrig, und das Einkäufe schleppen ist auch kein Bonus.

    Mir tut es echt leid mit einer etwas günstgeren Tiefgarage wärs perfekt für uns gewesen.

    Warum wurden eigentlich keine Tiefgaragen gebaut? Für die Bauträger wirds günstiger? für Wipark Einnahmen. Win/win nur für die Mieter nicht?

  5. 23.04.2021 4:41 / Dagmar Riedler

    Es wäre auch von Vorteil auf Abstellmöglichkeiten für Motorräder zu denken – überall sind Fahrradstellplätze ( es wohnen ja nicht nur Auto/Radfahrer in der Siedlung) – Wipark betreibt schon mit den offenen Parkhäusern eine hohe (Winteraufschlag für offene Bauweise – Marderschäden inklusive) monatliche Mehrbelastung im Budget – E – Roller sind für ältere Mieter oft keine Option (überhaupt wenn man ja das andere Fahrzeug schon besitzt) – dazu würden sich die betonierten Flächen bei den Müllplätzen nutzen lassen ohne zusätzliche Kosten zu verursachen oder man betoniert einige Abstellstreifen ,da Wipark 2Fahrzeuge (auch wenn genug Platz für Auto und Roller wäre ) nicht gestattet. Auch wenn so ein Mobilpoint irgendwann kommt – welches ja wiederum zusätzliche Kosten verursacht – wäre es nett auch darauf Rücksicht zu nehmen. Weiters hoffen auch alle Garagennützer auf Ladezonen vor den Häusern ( derzeit ist es für alle sehr mühsam und für Alleinstehende besonders). Weiters ist es nicht sinnig bei Garagenausfahrten Einbahnen zu machen – man muß derzeit eine Runde durch den Bau fahren – denke das wäre besser zu lösen

    • 07.05.2021 9:33 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Liebe Frau Riedler,
      ein Bewohner war bereits mit uns in Kontakt bezüglich Motorradstellplätzen. Die WIPARK ist uns dann entgegengekommen und hat die Einfahrten ihrer Parkhäuser entsprechend adaptiert. Unserer Wissens nach können Motorräder sehr wohl auch in den Garagen untergebracht werden. Parken bei den betonierten Flächen ist dagegen nicht vorgesehen und müsste, nach Fertigstellung, mit der Stadt Wien geklärt werden. Prinzipiell wird es aber so sein, dass Anrainer*innen jedenfalls zufahren und im Gebiet halten können, beispielsweise eben für Ladetätigkeiten. Lediglich das Parken ist untersagt.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Michael Masching

  6. 14.05.2021 16:25 / Gio

    – Die Aktualität des Blogs läßt zu wünschen übrig. Letzter Termin 10/20

    – Es gibt keine Angaben was wann fertig wird, z.B. die Rasenflächen, die Straßen …..

    – P.S. Die Nachbarin, die bei Ilko zu Besuch war, hat wohl noch nie einen Greißlerladen
    gesehen ……
    – Wann beginnen die Arbeiten auf dem Soraviagrund zwischen Tauschekgasse-
    Neutragasse
    – wann beginnen die Umbauarbeiten der klassischen Gebäude ?
    – warum wurden die beiden Felder hinter dem Neue-Heimat-Gebäude auf der
    Marischkapromenade eingezäunt (Hochsicherheitstrakt?)?
    – Was hat man mit dem Grundstück neben der Parkfläche Thayagasse vor?

    Klare, präzise, einfache Ansagen werden gebraucht, keine Fabeln aus der Adventzeit!

    Liebe Grüße Gio aus der Tauschekgasse

    • 01.06.2021 12:03 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Lieber Gio,
      zunächst einmal Danke für das Feedback, auch wenn ein bisschen mehr Konstruktivität schön wäre. Aber der Reihe nach:

      – Die Termine sind veraltet, weil wir corona-bedingt keine Veranstaltungen abhalten durften. Es hab also seit dem letzten Eintrag tatsächlich keine Termine mehr. Das wird sich aber aufgrund der Öffnungen jetzt auch wieder ändern.
      – Wir haben leider auch nicht immer alle Informationen, aber alles, was wir gesichert wissen, kommunizieren wir auch. Zur Straßensanierung haben wir aber einen Beitrag verfasst in dem die geplanten Fertigstellungstermine nachzulesen sind: https://neuleo.stadtteilkarte.at/2020/07/16/strasensanierung/ . Die Parkanlage wird erst nach Fertigstellung der Straßen begonnen.
      – Vor Kurzem wurde gerade erst der städtebauliche Wettbewerb entschieden. Die Ausstellung im Trafohaus dazu haben wir auch gerade erst eröffnet. Einen exakten Baubeginn gibt es noch nicht, aber wir gehen davon aus, dass 2022 die ersten Arbeiten beginnen werden.
      – Die Flächen hinter Bauplatz S gehören noch den Wiener Netzen und sind Vorbehaltsflächen. Gleichzeitig befinden sich in dem Bereich auch noch Leitungen und technische Infrastruktur, die nach wie vor in Betrieb ist.

      Alle diese Informationen können Sie auch jederzeit bei uns im Büro während der Öffnungszeiten, via Mail oder Telefon erfragen. Wenn Ihnen der Stil der Lebendigen Stadtteilkarte nicht zusagt, tut mir das leid. Allerdings ist es uns ein Anliegen, diese Informationen möglichst niederschwellig zu kommunizieren und bis jetzt haben wir durchwegs positive Rückmeldungen dazu erhalten. Da uns auch die Nachbarschaft und die sozialen Aspekte des neuen Stadtteils ein Anliegen sind, gibt es ab und zu auch weniger informative Beiträge mit netten Anregungen.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten. Falls nicht, können Sie sich gerne jederzeit persönlich an uns wenden.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Michael Masching (für das Stadtteilmanagement Neu Leopoldau)

  7. 30.08.2021 10:13 / Anastasius Grünmann

    Sehr geehrtes Team des Stadtteilmanagement Neu Leopoldau,

    gibt es bereits fixe Zeitpunkte für folgende Punkte:

    -) Bau der Volkschule?
    -) Ab wann werden die Straßen saniert und wann sind diese Arbeiten fertig?
    -) Ab wann kommt endlich das Fahr- und Parkverbot? Gefühlt hat jeder Haushalt 2 Autos, hoffentlich wird es mit dem baldigem Parkpickerl besser.
    -) Ist ein Bankomat auch geplant? Im ganzen Gebiet gibt es keine Möglichkeit Bargeld abzuheben?
    -) Wann beginnen die Arbeiten für den Park bei Bauplatz P?
    -) Gibt es einen Plan oder eine Website für den zweiten Bauabschnitt?

    • 01.09.2021 12:36 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Lieber Herr Grünmann,
      sobald wir aktuelle Informationen haben posten wir sie natürlich sofort. Dementsprechend gibt es leider noch nicht viel neues aber nichtsdestotrotz werde ich mich bemühen auf Ihre Punkte einzugehen:

      – ad Volksschule: Nein es gibt noch keinen konkreten Termin, die letzte Neuigkeit war, dass eine Volksschule mit 9 Klassen und 4 Kindergartengruppen errichtet wird.

      – ad Straßenbau: wir haben dazu bereits einen Artikel veröffentlicht. Der erste Abschnitt ist bereits fertig, und mit dem zweiten wurde schon begonnen. Uns wurde kommuniziert, dass der Straßenbau im Herbst 2021 abgeschlossen sein soll. Von einer Verschiebung der Fertigstellung ist uns noch nichts bekannt aber in den kommenden Wochen gibt es wieder ein Austauschformat dazu, danach wissen wir mehr.

      – ad Parkplatzsituation: Prinzipiell gilt das Parkverbot sobald die Straßen fertig saniert sind. Wir möchten aber schon vorher das Gespräch mit den Projektentwicklern und der Baustellenleitung suchen um die aktuelle Situation etwas zu verbessern. Die Problemstellungen sind allen Beteiligten bewusst und wir kommunizieren alle Beschwerden an die zuständigen Stellen.

      -ad Bankomat: das ist leider eine Entscheidung der Firmen die Bankomaten betreiben. Hier gibt es also keine direkte Handhabe aber wir nehmen ihr Anliegen gerne auf und erkundigen ob und was sich machen lässt.

      -ad Park: Die Umsetzung des Parks soll im Frühjahr 2022 starten, der Park sollte dann im darauffolgenden Herbst fertig sein.

      – ad zweiter Bauabschnitt: Wenn Sie damit den Bauplatz O meinen, dann wissen wir aktuell noch von keiner Homepage. Wir haben aber einen kurzen Beitrag dazu geschrieben.

      Ich hoffe das konnte zumindest ein paar Ihrer Fragen beantworten.

  8. 17.09.2021 16:13 / Peter

    Das Parken wird hier zunehmend zu einer Katastrophe! Die freien Flächen sind plötzlich ein Halte- und Parkverbot und die Garagen sind voll. Nun ist die Frage, wohin mit den Autos? Was ist hier der Plan?

    Ich muss jetzt in den nächsten Tagen entscheiden, ob ich mein Auto verkaufen muss, weil es definitiv keine Abstellmöglichkeiten mehr gibt. Das Auto 2-3km von der Wohnung abzustellen, ist auch nicht erstrebenswert.
    Selbst auf ganz wenigen unbeschilderten Plätzen wird Unruhe gestiftet, hier war schon die Polizei vor Ort.
    Da kauft man sich um teures Geld Eigentumswohnungen und die Autofahrer werden bestraft.
    Dann noch die unverschämte Parkgebühr von Wipark, die die Situation eiskalt ausnutzt und in den Wintermonaten rund 90€ für einen Stehplatz verlangt… Hier muss dringend an einer Lösung gearbeitet werden!

  9. 19.09.2021 8:03 / Roland

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit wenigen Tagen gibt es hier fast keine Parkmöglichkeiten mehr. Offenbar werden die Straßen erneuert?
    Darum wollte ich mir einen Garagenplatz sichern, doch auch hier sagte man mir, es sei alles ausgebucht. Wohin darf ich nun mein Auto stellen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland A.

    • 27.09.2021 11:18 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Neu Leopoldau war von Anfang an als verkehrsberuhigter Stadtteil geplant. Das Parken im Straßenraum war während der Bauarbeiten noch toleriert aber mit Fertigstellung der Sanierung soll nun das eigentliche Konzept umgesetzt werden. In Zukunft ist nur noch das Zufahren und halten erlaubt und das Parken soll in den Garagen stattfinden. Hierfür sollten eigentlich genügend Stellplätze vorhanden sein. Jede Genossenschaft hat ein gewisses Kontingent an Stellplätzen zugesprochen bekommen. Sollten diese über keine mehr verfügen können Sie direkt mit der WiPark Kontakt aufnehmen.

  10. 19.09.2021 11:34 / Bewohnerin

    Hallo Nachbarn – ich habe 2 Fragen;

    1) Warum kostet die Garage Wipark so viel?
    Da ist die Park and Ride Anlage in Leopoldau im Jahrestarif deutlich günstiger.
    Und wann kommt das angepriesene Car-Sharing?

    2) Gibt es schon einen Gemeinschaftsraum?

  11. 27.09.2021 9:40 / Gabriele Gartner

    Gleich vorweg: ja, ich bin Autofahrerin und ich stehe dazu.

    Dass die Bauplaner Häuser ohne Tiefgaragen planen, finde ich gelinde gesagt, unverantwortlich. Warum konnte nicht unter dem ganzen Gelände für die Mieter*innen eine Parkgarage gebaut werden, mit einer Einfahrt z.B. in der Richard-Neutra-Gasse. Somit wäre das ganze Gelände weiterhin autofrei und Konflikte, die jetzt immer mehr zwischen Anrainern und Autofahrern entstehen, würden nicht eskalieren. Das ist ein hausgemachtes Problem, dass ich bislang selber noch nicht hatte, aber immer öfter mitbekomme.

    Auch wenn es sich in Neuleopoldau um eine autofreie Zone handeln wird, wird es immer Menschen geben, die auf das Auto angewiesen sind. Und je älter man wird, desto eher nutzt man ein Auto um z.B. den schweren Einkauf nach Hause zu bringen. Auch die diversen Einträgen auf dieser Seite über die hohen Kosten für einen Garagenplatz kann ich sehr gut nachvollziehen. Warum bekommen Bewohner*innen des Viertels keine Ermäßigungen bei den Parkgaragen? Die Bewohner*innen haben Einzeln sicher keinen Erfolg, günstigere Preise auszuverhandeln, die Genossenschaften, die Gemeinde Wien oder eben das Stadteilmanagement schon eher. Ich würde mir hier wünschen, dass man sich in diesem Punkt mehr für die Bewohner*innen dieses Stadtteils einsetzt.

    Oder warum holt man Carsharing-, Leifahrräder- oder E-Scooter-Anbieter nicht in den Stadtteil? Ich selber bin Mitglied bei ShareNow, nutze dieses Angebot aber nicht mehr, weil das Geschäftsgebiet Neuleopoldau nicht miteingeschlossen ist. Meine Anfrage zur Erweiterung des Gebiets verlief leider erfolglos, da ich hier scheinbar alleine auf weitem Flur bin. Am Flughafen Schwechat hat man dieser Firma einen eigenen Standplatz in einer der Garagen reserviert. Kann man das nicht auch für die Garagen in Neuleopoldau anregen?

    Ich selber kann mir glücklicherweise die Garagenpreise (noch) leisten. Ich habe auch kein Problem damit, ein paar Schritte zu meiner Stiege zu gehen. Auch dass es in der ganzen Umgebung nur ganz wenige Parkplätze gibt, die so gut wie gar nicht zu bekommen sind, ist daher (noch) kein Problem für mich. Was mich aber immens stört ist, wenn ich von meinen Einkäufen für das tägliche Leben nach Hause komme und die schweren Einkäufe von der Parkgarage zu meiner Stiege zum Teil über Schotter und Kies schleppen muss. Ich werde auch nicht jünger. Daher würde ich mir ganz dringend Wünschen, dass Ladezonen zwischen den einzelnen Bauteilen angelegt werden, wo man zum Ein- und Ausladen kurz stehenbleiben darf. Denn im Moment läuft man Gefahr, Strafmandate zu bekommen, da nirgends Ladezone ausgewiesen sind. Und für alle, die sich die Parkgarage nicht leisten können, dass Auto aber – aus welchem Grund auch immer – brauchen, würde ich mir eine soziale Lösung wünschen.

    • 27.09.2021 11:13 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Sehr geehrte Frau Gartner,

      das Thema der Parkplätze ist durchaus ein großes und bereits an vielen Stellen diskutiertes. Allerdings möchte ich hier noch ein paar Dinge ergänzen. Zunächst war es eine bewusste planerische Entscheidung keine Tiefgarage zu machen. Hauptsächlich hat man in der Stadtplanung die Erfahrung gemacht, dass diese Vorgehensweise zu wesentlich unsichereren öffentlichen Räumen (Stichwort Angsträume und soziale Kontrolle durch Passant*innen) und weniger Belebung führt. Zusätzlich gibt es eine Vorbelastung der Böden, insbesondere in tieferen Schichten. Das ist für den Alltag laut Bundesumweltamt kein Problem aber bei einem dermaßen großen Tiefbauprojekt wären die möglichen Kosten schwer absehbar gewesen, ganz abgesehen davon, dass es gut möglich ist dass nach wie vor Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden werden könnten. All dass hätte die Baukosten und auch den Zeitraum der Errichtung des Stadtteils massiv erhöht.

      Ja die Kosten für die Garagenplätze sind nicht unerheblich. Unseres Wissens nach hat es bereits auch einen Anlauf von Bürger*innen gegeben hier gemeinsam gegenüber der WiPark aufzutreten. Daher gab es dann auch die im Beitrag besprochenen Anpassung der Tarife. Als Stadtteilmanagement können wir Beschwerden weiterleiten aber keinen direkten Druck aufbauen, da dass nicht unsere Rolle ist. Es wir aber in den kommenden Monaten noch einen Termin geben zu dem Bezirksvorsteher Pappai vorbeikommen wird und man gemeinsam diese Thematik besprechen kann. Sobald das Datum feststeht werden wir es auch auf der Lebendigen Stadtteilkarte veröffentlichen.

      Ein Sharing Konzept für Mobilität war tatsächlich von Beginn der Planungen vorgesehen und man arbeitet aktuell an der Umsetzung. Leider wissen wir nicht genau wann es starten wird aber es soll in Zukunft E-Autos, E-Fahrräder und Scooter für die Bewohner*innen von Neu Leopoldau geben. Auch hier werden wir alle Informationen veröffentlichen sobald wir etwas konkreteres Wissen. Zusätzlich wird das Halten auf allen Straßen möglich sein in Zukunft, sodass man mit den Einkäufen zum Bauplatz zufahren können wird. Lediglich die Durchfahrt und das Parken werden nicht möglich sein.

      Es tut mir leid, dass wir aktuell nicht mehr wissen und kommunizieren können. Neu Leopoldau ist nun mal leider noch immer in Entwicklung und es wird dauern, bis dann alle Steine an Ihrem Platz sind. Bis dahin stehen wir gerne für alle Themen zur Verfügung aber wir können den Frust und die alltäglichen Probleme gut nachvollziehen.

      Bezüglich

  12. 23.10.2021 10:49 / Mathias Guggenbichler

    Sehr geehrtes Stadtteilmanagement,

    da mittlerweile immer mehr sanierte Straßenteile, hier vor allem die Zufahrt zum Parkhaus P2 (Simmelgasse), freigegeben sind wäre es angebracht die Halte- & Parkverbote auch durchzusetzen, da die gefühlt 100 Schilder offenbar nicht von allen wahrgenommen werden.
    Erst heute morgen waren ca. 9 Fahrzeuge auf der Marischkapromenade parallel zu leoS abgestellt, was vor allem aktuell mit den Bauzäunen im Kreuzungsbereich etwas umständlich ist bei Gegenverkehr.

    Vielen Dank und liebe Grüße!

    • 03.11.2021 14:16 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Sehr geehrter Herr Guggenbichler,
      die Straßen sind leider noch nicht an die MA28 (Straßenbau) übergeben, weswegen die Stadt noch eingeschränkten Handlungsspielraum hat. Ich lade Sie ein, morgen, am 4. November, beim Infoabend zum Verkehr vorbeizuschauen – bei der Gelegenheit werden auch wir Ihr Anliegen gerne nochmal an die Verantwortlichen weitergeben!
      Vielen Dank und liebe Grüße!

  13. 26.11.2021 11:32 / Daniel Zimmermann

    Gilt das Tagesticket 24std oder von 0-24 Uhr?

    • 26.11.2021 16:16 / Stadtteilmanagement Neu Leopoldau

      Guten Tag Herr Zimmermann,

      vielen Dank für Ihre Frage. Genauere Informationen und Details zu den Parktarifen von WIPARK finden Sie auf http://www.wipark.at.

      Für die Tagestarife ist dort vermerkt:
      In WIPARK-Garagen kommt ein sogenanntes Tagesmaximum zum Tragen, d. h. für einen Tag sind im Regelfall nur die ersten 10 bis 12 Parkstunden zu bezahlen. Nach dem Erreichen des Maximums bleibt der Tarif bis zu einer Parkdauer von 24 Stunden unverändert.

      Weitere Informationen zur Tagesparkkarte können Sie hier abrufen: https://www.wipark.at/parkprodukte/parkkarten/tagesparker#1-muss-ich-f-r-einen-tag—-mal-den-stundentarif-bezahlen-

      Liebe Grüße,
      das Team des GB*Stadtteilmanagement Neu Leopoldau