Donnerstag, 16.07.2020 11:14

Straßensanierung in Neu Leopoldau

Frau Resch ist eines schönen Morgens am Weg zu ihrem Arbeitsplatz im Container der Baustellenkoordination. Als sie von der Schnellbahnstation kommend die Pfendlergasse entlang geht, sieht sie ein Auto, das ein wenig verloren vor den verschlossenen Toren Neu Leopoldaus steht. Eine junge Frau steigt aus dem Wagen, macht ein paar Schritte, um durch das Gitter in das Gebiet hineinzuschauen und bleibt dann ratlos stehen. „Guten Morgen! Mein Name ist Frau Resch und ich arbeite bei der Baustellenkoordination. Kann ich Ihnen behilflich sein?“, fragt Frau Resch. „Naja, ich bin neu hier im Gebiet und das letzte Mal als ich hier war konnte ich mit meinem Auto noch hier zufahren, aber jetzt ist das Tor geschlossen. Warum ist das so? Und viel wichtiger: Wie komme ich jetzt in das Gebiet hinein?“, fragt die junge Frau ratlos.

„Das Tor ist geschlossen, weil seit Anfang Juli 2020 die Sanierung der Straßen in Neu Leopoldau begonnen hat und wir, um das auch tun zu können, den Verkehr neu organisieren mussten. Die Zufahrt in das Gebiet ist jetzt über die Tauschekgasse möglich. So wird es auch sein, wenn Neu Leopoldau fertig gebaut ist.“, erklärt Frau Resch. „Gut zu wissen. Dann kenne ich mich jetzt aus“, sagt die Frau, „Und wann sind die Straßen dann fertig? Beziehungsweise muss ich sonst noch etwas wissen, wenn ich Sie gleich ausfragen darf?“

„Natürlich! Ich kann es Ihnen gleich auf einem Plan zeigen“, antwortet Frau Resch und packt einen Plan aus, den die beiden Frauen auf der Motorhaube des Autos ausbreiten und eingängig studieren. Frau Resch erklärt, dass die Arbeiten in drei Abschnitten stattfinden werden, da man immer nur einen Teil der Straßen sperren kann. Immerhin müssen sowohl die Baufahrzeuge als auch die BewhonerInnen weiterhin zufahren können. Jeder dieser Bauabschnitte soll in rund 6 Monaten abgeschlossen sein. Insgesamt dauert die Sanierung also 18 Monate und wird dann im Herbst 2021 fertig sein.

 

„Der erste Abschnitt umfasst die Pfendlergasse, einen Teil der Marischkapromenade, sowie einen Teil der Menzelstraße bis zum Ende des Bauplatz F1.“, erklärt Frau Resch. „Das erste was gemacht wird ist, ist ein sicherer Fußgängerübergang inklusive Zebrastreifen bei der Kreuzung Thayagasse und Pfendlergasse, damit man sicher zur Schnellbahnstation Siemensstraße gelangen kann. Sie können dort bereits die Bauzäune sehen. Der zweite Abschnitt wird dann den Bereich rund um die Tauschekgasse umfassen und der letzte Abschnitt beinhaltet die Simmelgasse sowie die Verbindungen zum Jürgenssenweg.“

„Was noch wichtig zu erwähnen ist, dass die Straßen, sobald sie fertig saniert sind, Teil des öffentlichen Raums werden und durch die Stadt Wien verwaltet werden. Das heißt, dass von da an die Straßenverkehrsordnung gilt, und Autos nicht mehr überall abgestellt werden können wie bisher. Dafür werden die Gehsteige regelmäßig gereinigt und eine entsprechende Ausstattung mit Mülleimern, Hundekot-Sackerlspendern, Straßenlaternen und Ähnlichem erfolgt.“

„Gut zu wissen“, staunt die junge Frau. „Und super, dass die Straßen jetzt endlich saniert werden. Die haben teilweise schon schlimm ausgesehen. Außerdem kann man dann sicher toll durch den neuen Stadtteil flanieren!“ Sie verabschiedet sich von Frau Resch, steigt in ihren Wagen und fährt davon. Frau Resch macht sich wieder auf den Weg und als sie über den alten abgefahrenen Asphalt geht denkt auch sie sich: „Gut, dass wir das endlich in Angriff nehmen können.“

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